Mittwoch, 3. Juli 2013

ASTA VON UNGER



Vernissage: 10 Juli
18.00 - 22.00
Ausstellung: 10.Juli - 10. August 2013
 
ponyhof artclub
contemporary art
pestalozzistr.14
80469 münchen



In ihren zumeist großformatigen Werken arbeitet Asta von Unger bewusst mit Reduktion und führt Farbe auf Ihre Essenz zurück. Um eine besondere Qualität zu generieren, verwendet von Unger Chinesische Tusche, die sie selbst aus reinem Pigment und Tuschemittel anfertigt.
O.T/ Tusche auf Papier/180 x 97 cm/ 2010 

Durch das Ausloten von Farbigkeit als auch des Materials wird das ganze Spektrum der Möglichkeiten erfasst. Die Fragilität des Papiers bzw. die Beschaffenheit des Canvas trägt entscheidend zur finalen Bildaussage ihrer Arbeiten bei.
Liberty/ composition n. 2/ Tusche auf Papier/ 149 x 160 cm/ 2011


Die Meisterschülerin von Professor Günther Förg erreicht mit ihren Bildern die grundlegende Darstellung von Leichtigkeit und freigesetzter Energie, die sich über die Grenzen des Bildes fortsetzen.
Composition 07/ Tusche auf Papier/ 180 x 97 cm/ 2010

Eine ausgesprochene Dynamik wird jeder ihrer Arbeiten zu Teil – erregt durch das prozesshafte, aus der Bewegung kommende Arbeiten mit großen Pinseln. Fern von Kaligraphie werden Asta von Ungers abstrakte Kompositionen durch die auffällige Textur der Farbe und den komplexen, vielschichtigen Bildaufbau bestimmt.
Let's start/ zweiteilig/   195 cm x  99 cm / Tusche auf Papier/  2011



Durch die interessante Zusammensetzung von Farblösungen und die erstaunliche Variationsbreite des Farbauftrags erschafft die Künstlerin den emotionalen Raum, der den Werken Ihren visuellen Reichtum verleiht.

Was entsteht, ist der Genuss von Farbe und Form, der im Begriff ist, die Leinwand zu verlassen und den Raum zu erobern.
when attitude becomes form/ neunteilig/ Tusche und Öl auf Papier/ 34 x 21 cm/ 2011





when attitude becomes form/ neunteilig/ Tusche und Öl auf Papier/ 34 x 21 cm/ 2011




when attitude becomes form/ neunteilig/ Tusche und Öl auf Papier/ 34 x 21 cm/ 2011




Determination 04/ Acryl und Lack auf Papier/ 154 cm x 170 cm/ 2012






Mittwoch, 5. Juni 2013

Ausstellungsansichten MARITIM Stephan Widera

    Pinguin nach Stephan Widera                                         
                                                     





Der Schwarm Öl auf Leinwand / Grosse Fische 100x40cm  Kleine Fische 60x30cm  






Venus (nach Antonio María Esquivel, 1838), 196  x  138 cm, mit Rahmen 204 x 147 cm

Thematisch steht er dem Surrealismus nahe.
Im Gegensatz zu den klassischen Surrealisten der 20er Jahre um André Breton und Max Ernst, welche das "Unterbewusste" und den Traum als kreative Quelle nutzten, schöpft Stephan Widera seine Ideen aus den Medien und der Umgebung. Durch Veränderung und Neukomposition soll aber auch hier, wie bei den historischen Surrealisten, der Realismus überwunden und eine eigene Wirklichkeit erreicht werden.

Selene, 100 x 120 cm Öl auf Leinwand   



Stephan Widera’s gemalte Collagen fügen die Welt neu zusammen. Dabei spart er nichts aus, was ge- sellschaftliche Realität ausmacht. Ob Werbung, Konsum und Warenwirtschaft, Pharmaindustrie, Politik und Propaganda, Porno und Erotik. Ob Promi-Lust und Star-Allüren, Moden und der so genannte Zeitgeist, - alles gerät in Stephan Widera’s Blick. Munter vermengt er dabei Historisches mit Aktuellem, Ernstes mit Banalem, baut Slogans und Schlagzeilen in seine surrealen Bildwelten ein.
Papierarbeiten / Mischtechnik (Collage & Zeichnung)




Blick von der Bel Étage auf den Schwarm






Freitag, 17. Mai 2013

STEPHAN WIDERA MARITIM




STEPHAN WIDERA

MARITIM


Vernissage Mitt 29/5
18.00 - 22.00

/Stephan Widera wird persönlich anwesend sein /

Ausstellung 29/5 - 6/7

Grosse Fische 100x40cm Öl auf Leinwand

Silbrig glänzend zieht ein Schwarm Fische seine Bahnen durch den unendlichen Ozean - ein ganz besonderer Schwarm. Er besteht aus bio-mechanisch manipulierten Kunstwesen und ist der Phantasie des Düsseldorfer Künstlers Stephan Widera entsprungen. Jedes Tier ist mit individuellen Beiß-Werkzeugen ausgestattet, welche perfekt an den Fisch-Körper angepasst sind.

Aber nicht nur im Wasser, sondern auch am Strand verschiebt der Künstler die Realität. Spielerisch werden Zeiten, Personen, Gegenstände und Landschaften neu miteinander kombiniert.


Venus (nach Antonio María Esquivel, 1838), 196  x  138 cm, mit Rahmen 204 x 147 cm 


Stephan Widera ist dem Zeitgenössischen Surrealismus zuzuordnen.
Im Gegensatz zu den historischen Surrealisten der 20er Jahre, welche  das "Unterbewusste" und den Traum als kreative Quelle nutzten, schöpft Stephan Widera seine Ideen aus dem Zufall, den Medien und der Umgebung. Durch Veränderung und Neukomposition soll aber auch hier, wie bei den historischen Surrealisten, der Realismus überwunden und eine eigene Wirklichkeit erreicht werden.



Selene, 100 x 120 cm Öl auf Leinwand

Samstag, 13. April 2013

FABRICE BALOSSINI Ausstellung 10. April - 25. Mai 2013


Die Arbeiten von Fabrice Balossini entführen den Betrachter auf eine Reise für Auge und Geist. Man stellt sich bei den ver-schiedenen Positionen die Frage welche Technik hier vorliegt:
Photographie,Montage oder Collage.

Balossini spielt ganz bewusst mit diesen Techniken und lässt die Grenzen Dieser fliessen.
So mutet das Porträt einer jungen Frau im chilenischen Nacht-himmel schon sehr zu einer Collage an; in der Tat handelt es sich jedoch um einen besonderen Moment, den Balossini eingefangen hat:Die Reflexion eines TV Screens in einem Bus in den Bergen von Chile.



Ob New York, Berlin, Tokyo oder Hong Kong, der Pariser Künstler ist ein Cosmopolit, der seine Erlebnisse und Eindrücke durch seine Bilder sprechen lässt.
Hierbei wird teilweise die Realität mit der Wirklichkeit des Künstlers getauscht und so eine neue Bildaussage getroffen.
Fabrice Balossini erzählt mit seinen Bildern faszinierende Geschichten, lässt jedoch dem Betrachter stets die Möglichkeit der Aktivierung und der Eigeninterpretation.






Mittwoch, 3. April 2013

Der Pariser Künstler Fabrice Balossini




Die dokumentarische Fotografie, in ihrer einfachsten Definition, ist die Beschreibung der realen Welt, kombiniert mit der narrativen Absicht des Fotografen. 
Jedes Bild kann als unvermeidlicher künstlerischer Ausdruck des Fotografen oder als verzerrter Eindruck der Öffentlichkeit gesehen werden. 
Der Reichtum der Geschichte der Fotografie und Dokumentarfotografie zeigt uns seit Jacob Riis und Lewis Hine eine strikt künstlerische Dimension: 
Dass ein Bild oft untrennbar mit der tiefen Verstrickung des Autors zu sehen sei. 
Wenn es somit folglich keine "wirkliche Wirklichkeit" gibt, ist es das Engagement des Autors, einen Teil der Wirklichkeit zu übersetzen.

Bereits mit 14 Jahren war Fabrice Balossini Schüler des Malers Ernst Fuchs in Wien. 
Im Anschluss studierte er an der `Les Beaux Arts` Paris und arbeitete schnell als Illustrator für Firmen wie Hermès und Dior. 
Seit 2006 werden seine Arbeiten in der Galerie `1900-2000` in Paris und auf der Art Basel gezeigt. 
Balossini verbindet in diesen die Dokumentarfotografie mit der Collagentechnik, um seine eigene Wirklichkeit zu konstruieren und die ursprüngliche Bildaussage aus einer neuen Perspektive zu zeigen.




FABRICE BALOSSINI
Vernissage/  10. April 18 - 21 Uhr
Ausstellung/ 10. April - 25. Mai 2013